Der Kirchenkreis

Der Superintendent / die Superintendentin

Bild: Ulrich Ahrensmeier

Er oder sie soll das kirchliche Leben im Kirchenkreis anregen und fördern, für die Zusammenarbeit aller Kräfte im Kirchenkreis sorgen sowie Missständen und Gefahren entgegenwirken. Er oder sie vertritt den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit und hat die Aufsicht über alle zum Kirchenkreis gehörenden Kirchengemeinden und Pfarrämter sowie über alle Mitarbeitenden, die im Dienst der Verkündigung tätig sind.

Der Pfarrkonvent

Seine Mitglieder sind die im Kirchenkreis im Pfarramt stehenden und die ihm zugewiesenen Pastorinnen und Pastoren. Den Vorsitz führt der Superintendent oder die Superintendentin. Der Pfarrkonvent hat vor allem den Auftrag, die Gemeinschaft seiner Mitglieder und der Teilnehmenden als Gabe und Aufgabe wahrzunehmen und im wechselseitigen Gespräch und in gegenseitiger Ermutigung und Ermahnung zu pflegen und zu fördern. Er kann Anträge an den Kirchenkreistag und den Kirchenkreisvorstand stellen.

Der Kirchenkreistag (KKT)

Er setzt sich aus gewählten Gliedern der Kirchengemeinden, dem Superintendenten oder der Superintendentin, bis zu zehn berufenen Mitgliedern und den im Kirchenkreis wohnenden Mitgliedern der Landessynode oder des Kirchensenats zusammen. Er beschließt den Haushaltsplan einschließlich des Stellenplanes des Kirchenkreises, die Finanzsatzung einschließlich des Stellenrahmenplanes, er schafft Einrichtungen im Kirchenkreis, er wählt den Superintendenten oder die Superintendentin und beschließt über Anträge an die Landessynode.

Der Kirchenkreisvorstand (KKV)

Ihm gehören an der Superintendent oder die Superintendentin sowie neun vom Kirchenkreistag gewählte Mitglieder, von denen drei fest angestellte Pastoren oder Pastorinnen und sechs nicht ordinierte Gemeindeglieder sein müssen. Den Vorsitz führt der Superintendent oder die Superintendentin.

Der Kirchenkreisvorstand führt die laufenden Geschäfte des Kirchenkreises, unterstützt und berät den Superintendenten oder die Superintendentin, fördert die Arbeit der Kirchengemeinden und führt die Aufsicht über die Kirchenvorstände. Er beschließt über die Besetzung der Stellen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Kirchenkreis und ist für die Verwaltung des Vermögens des Kirchenkreises verantwortlich.

 

Schaubild der kirchlichen Strukturen

Auf den Webseiten der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finden Sie ein Schaubild, dass zeigt, wie die einzelnen Gremien und Organe miteinander zusammenhängen.

Direkt zum Schaubild

Das Kirchen(kreis)amt

Das Kirchen(kreis)amt ist kein Entscheidungsorgan, sondern eher eine Art Service-Stelle und ist an die Weisungen der Entscheidungsträger gebunden.
Eigenverantwortlich handelt es nur dann, wenn es dazu ausdrücklich bevollmächtigt worden ist.

Das Kirchen(kreis)amt hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Ausführung von Beschlüssen und bei der Führung der täglichen Geschäfte für den Kirchenkreistag, für den Kirchenkreisvorstand sowie die Kirchenvorstände
  • Geld- und Vermögensverwaltung in Auftrag der Kirchengemeinde; das gleiche gilt für den Kirchenkreis, seine Organe, Werke und Einrichtungen
  • Verwaltungshilfe im Kirchenkreis nach Maßgabe der vorhandenen Mittel und Kräfte.

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