Die Landeskirche

Die Kirchenleitung ist auf verschiedene Organe verteilt

Die Leitung der Landeskirche ist nach der Verfassung der Landeskirche auf verschiedene Organe verteilt:

  • auf den Landesbischof,
  • auf den aus sechs Landesuperintendenten und Landessuperintendentinnen mit dem Landesbischof gebildeten Bischofsrat,
  • auf die Landessynode mit ihrem Landessynodalausschuss, der die Aufgaben der Landessynode wahrnimmt, wenn diese nicht versammelt ist
  • und auf den Kirchensenat als quasi runden Tisch, an dem Mitglieder aller kirchenleitenden Organe zur Beratung mit weiteren Gliedern der Landeskirche sich einmal im Monat versammeln.

Landesbischof

Die geistliche Leitung und Aufsicht in der Landeskirche hat der Landesbischof. Er wird von der Synode gewählt. Nach Vollendung seines 65. Lebensjahres tritt der Bischof in der Regel in den Ruhestand.

Der Landesbischof vertritt die Landeskirche im kirchlichen und öffentlichen
Leben. Hierbei steht ihm eine Vielzahl einzelner Befugnisse zu. Er ernennt kirchliche Amtsträger, hat Kanzelrecht in allen Gemeinden der Landeskirche, kann Visitationen vornehmen, ordinieren und Kirchen einweihen.

Schließlich trägt er in besonderer Weise Verantwortung für das Zusammenwirken der Organe in der Landeskirche. Sein Vorsitz im Kirchensenat, im Bischofsrat sowie im Landeskirchenamt ist deshalb in unserer Kirchenverfassung  festgeschrieben.

Zur Webseite des Landesbischofs

Der Bischofsrat

Der Landesbischof und die Landessuperintendenten und Landessuperintendentinnen bilden gemeinsam den Bischofsrat. Sie beraten unter anderem über die Besetzung von kirchlichen Ämtern, die Ausgestaltung der theologischen Ausbildung und grundlegende liturgische Fragen.

Die Landessuperintendenten und Landessuperintendentinnen nehmen die geistliche Leitung und Aufsicht in einem Sprengel wahr. Dort haben sie Kanzelrecht in allen Gemeinden, vertreten die Landeskirche in der Öffentlichkeit, ordinieren, weihen Kirchen ein und nehmen Visitationen vor. Durch Konvente fördern sie die Gemeinschaft der Geistlichen im Sprengel und die angemessene Ausrichtung des pfarramtlichen Dienstes.

Zur Webseite des Bischofsrats

Die Landessynode

Bild: Ulrich Ahrensmeier

Die Landessynode ist das gewählte Parlament der Landeskirche. Sie repräsentiert durch ihre Zusammensetzung und gemeinschaftliche Willensbildung zugleich Einheit und Vielfalt der Kirchenmitglieder, der Gemeinden und der Einrichtungen der Landeskirche.

Die Landessynode tagt zweimal im Jahr und beschließt die Kirchengesetze, den Haushaltsplan der Landeskirche und die Art und Höhe der zu erhebenden Landeskirchensteuern.

Alle Einrichtungen und Stellen der Landeskirche werden von der Landessynode in ihrem Wirken begleitet. Dazu behandelt die Synode Vorlagen und Berichte der landeskirchlichen Organe sowie Eingaben aus der Landeskirche. Sie wählt den Landesbischof, die Mitglieder des Landessynodalausschusses, die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Kirchensenates sowie Synodale für gliedkirchliche Zusammenschlüsse.

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Der Landessynodalausschuss

Zwischen den Tagungen der Landessynode nimmt der Landessynodalausschuss (LSA) die Aufgaben der Landessynode wahr. Er besteht aus sieben Mitgliedern (drei Ordinierten und vier Nichtordinierten). Über Zustimmungsrechte ist er an der Rechtssetzung, der Haushaltsführung und der Geldverwaltung der Landeskirche beteiligt. Er berät die anderen Organe der Landeskirche in wichtigen kirchenleitenden Angelegenheiten und überwacht die Ausführung von Beschlüssen der Landessynode.

Zur Webseite des Landessynodalausschusses (LSA)

Kirchensenat

Der Kirchensenat berät als „runder Tisch“ alle Fragen des kirchlichen Lebens. Ihm kommt in besonderer Weise die Aufgabe zu, die Einheit der Kirche zu wahren und zu repräsentieren.

Im Kirchensenat versammeln sich deshalb die Verfassungsorgane bzw. deren Vertreter (Landesbischof, Landessynodalausschuss, Landessynode, Landessuperintendenten, Landeskirchenamt) sowie weitere Glieder der Landeskirche.

Der Kirchensenat wirkt mit bei der Wahl des Landesbischofs, bei der Bildung der Landessynode und bei der Gesetzgebung. Unaufschiebbare Gesetzesvorlagen kann der Kirchensenat selbst als Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen.

Hinzu kommen viele Einzelbefugnisse wie die Ernennung der Landessuperintendenten und der Mitglieder des Landeskirchenamtes.

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Schaubild der kirchlichen Strukturen

Auf den Webseiten der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finden Sie ein Schaubild, dass zeigt, wie die einzelnen Gremien und Organe miteinander zusammenhängen.

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Das Landeskirchenamt

Das Landeskirchenamt verwaltet als oberste kirchliche Verwaltungsbehörde die „inneren und äußeren Angelegenheiten der Landeskirche“.

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Weitere Einrichtungen

Ämter für Bau- und Kunstpflege, Diakonisches Werk, Religionspädagogisches Institut...

Es gibt eine Fülle weiterer Einrichtungen in der Landeskirche. Auf dieser Seite erhalten Sie eine Übersicht und weiterführendes Links zu den Webseiten der einzelnen Einrichtungen.

Weitere Einrichtungen

Informationen aus der Landeskirche

Auf der Webseite der Hannoverschen Landeskirche stellen sich nicht nur die kirchlichen Gremien und Einrichtungen vor. Es gibt auch vielfältige Informationen zu vielen Bereichen kirchlichen Lebens und jeden Tag neue Berichte zu aktuellen Themen.

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Geschichte der Landeskirche

Seit wann gibt es eigentlich die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers? Diese und weitere Fragen beantwortet ein kurzer Überblick über die Geschichte der Landeskirche.

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