Die Kirchenvorstandssitzung

Die Kirchenvorstandssitzung

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde als Team. In der Zusammenarbeit kommen die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher zum Tragen und ergänzen sich auf produktive Weise. Um die komplexe Aufgabe der Gemeindeleitung zu bewältigen, sollte man sich über Arbeitsweise, Regeln und Ziele verständigen.
Die übliche Arbeitsform ist die Kirchenvorstandssitzung.

Häufigkeit der Sitzungen

Der Kirchenvorstand beschließt für den Zeitraum von zwölf Monaten die Anzahl der Kirchenvorstandssitzungen sowie deren Zeit und Ort. Nach der Kirchengemeindeordnung sollen Kirchenvorstandssitzungen mindestens alle zwei Monate stattfinden (§ 42 Abs. 1 KGO). In vielen Kirchengemeinden gibt es aber monatliche Sitzungen. Monatliche Treffen haben den Vorteil, dass für die anfallenden Aufgaben mehr gemeinsame Beratungszeit zur Verfügung steht. Bei besonderen Anlässen kann der Vorsitzende zu einer außerordentlichen Sitzung einladen (§ 42 Abs. 2 KGO).

Sitzungsleitung  

Es ist Aufgabe der Leitung für eine angemessene Sitzungskultur zu sorgen. Die Gesprächsführung während der Kirchenvorstandssitzung spielt dabei eine zentrale Rolle.

Geschäftsordnung  

Ein Kirchenvorstand handelt vor allem, indem er Beschlüsse fasst. Deswegen ist es wichtig, dass die Beschlüsse ordnungsgemäß, d.h. in einem rechtlich geordneten Verfahren zustande kommen.

Ausschüsse  

Die Aufgabenvielfalt des Kirchenvorstandes legt es nahe, für einzelne Aufgabenbereiche Ausschüsse einzuberufen oder Beauftragte zu bestimmen. Das hat viele Vorteile.

Feedback  

Oft geben uns schon kleine Bemerkungen, ein Dankeschön oder ein kritischer Blick, Hinweise darauf, wie wir auf andere wirken. Bei einem Feedbackgespräch erfahren wir mehr dazu.

Wissenstransfer  

Wer neu eine Aufgabe oder Position übernimmt, sieht sich mit vielen
Erfahrungen und Erwartungen, Gewohnheiten und geregelten Arbeitsabläufen konfrontiert.