Die Gestaltung des Schaukastens

Die Gestaltung ist das A und O

Den eigentlichen Erfolg des Schaukastens macht die Gestaltung aus. Dazu gehören etwas Kreativität und Spaß an der Sache. Das meiste kann heute mit Computer und Kopierer selbst erstellt und "handwerklich" gelöst werden.

Einteilung in feste Rubriken

Vereinfachen lässt sich die Arbeit, wenn vorher ein Konzept bzw. eine Gliederung erstellt wurde. Mit einer Grundordnung und einer Einteilung in feste Rubriken ist es leichter, verlässlich zu informieren und darüber hinaus wirkt der Schaukasten auch übersichtlicher.

Der Schaukastenredakteur

Ein „Schaukastenredakteur“ sollte alle Informationen bündeln und regelmäßig, - am besten wöchentlich – den Schaukasteninhalt aktualisieren.

Klares Erscheinungsbild

Geben Sie dem Schaukasten gestalterisch und optisch ein klares Erscheinungsbild.

  • Eine einheitliche Hintergrundfarbe (farbiges Tonpapier oder Stoffbespannung) wirkt einladend.
  • Ebenso erleichtern einheitliche Schrifttypen und -größen die Lesbarkeit.
  • Alle Texte im Schaukasten sollten kurz und knapp verfasst sein.
  • Bringen Sie die einzelnen Aushänge optisch miteinander in Verbindung oder hängen sie sie zumindest bündig nebeneinander.
  • Geben Sie den Informationen „Luft zum Atmen“ indem Sie auch Flächen frei lassen. Weniger ist meist mehr!

Die Macht der Bilder

Sehr wichtig sind Bilder. Mit ihnen erreicht man eine mindestens dreifach höhere Aufmerksamkeit als mit Texten. Außerdem demonstrieren beispielsweise Fotos aus dem Gemeindeleben die Vitalität der Kirche vor Ort und laden zum Mitmachen ein.

 

Das AIDA-Prinzip

In unserer von optischen Reizen überfluteten Welt ist es gut, für die Gestaltung die wichtigste Spielregel der Werbung - A.I.D.A. - zu beachten:

  • A = A t t e n t i o n
    Durch einen Blickfang ("Eye-catcher") wie zum Beispiel ein Foto wird Aufmerksamkeit erregt.
  • I = I n t e r e s t
    Durch eine Überschrift, einen guten Slogan oder ein Zitat wird Interesse geweckt.
  • D = D e s i r e
    Es entsteht der Wunsch, Näheres zu erfahren, vielleicht sogar mitzumachen.
  • A = A c t i o n
    Es kommt zur Handlung: Das Angebot wird wahrgenommen, die Veranstaltung besucht, Geld gespendet etc. Die Werbung hat Erfolg.

Tipp

Mindestens ein Drittel des Schaukastens sollte als Aktionsfläche frei gehalten werden. Dort ist Platz für spezielle Plakate oder Präsentationen, dem Kirchenjahr oder der Jahreszeit entsprechend.

3-D-Objekte erregen Aufmerksamkeit

Es empfiehlt sich, auch die Tiefe des Schaukastens mit dreidimensionalen Objekten zu bespielen. An solchen „Eye-catchern“ wird der Passant gern hängen bleiben.