Finanzen

Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit

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„Die Kirche ist doch reich“, hört man immer wieder. Die Kirche war tatsächlich wohlhabend, aber seit etwa zwei Jahrzehnten werden von Jahr zu Jahr die Mittel knapper, und diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen.

Alle Mittel, über die die Kirche verfügt, sind ihr treuhänderisch von Menschen überlassen worden, die darauf vertrauen, dass sie ordnungsgemäß verwendet werden. Schon immer galt im kirchlichen Recht der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit (§ 56 Abs. 2+3 KGO). Dieser gewinnt aber an Bedeutung, weil Kirchenvorstände intensiver zu prüfen haben, ob eine Ausgabe wirklich notwendig ist und ob nicht mit geringerem Mitteleinsatz ein ähnlich gutes Ergebnis erzielt werden kann.

Andererseits ist die Kreativität der Kirchengemeinde gefragt, um neue Mittel einzuwerben. Eine Photovoltaikanlage auf dem Pfarrhaus oder eine neu gegründete Stiftung können dazu beitragen, dass die Arbeit in der Kirchengemeinde keine allzu großen Einbußen erleidet.

Informationen

Im Zusammenhang mit den Finanzen einer Kirchengemeinde sind viele Aspekte zu bedenken. Zu folgenden Themen finden Sie auf diesen Seiten mehr Informationen.