Finanzhaushalt

Haushaltsplanung / Haushaltsbewirtschaftung

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Durch seine Haushaltsplanung legt der Kirchenvorstand seine Einnahme- und
Ausgabepolitik fest. Es ist Aufgabe des Kirchenvorstands, dafür zu sorgen, dass stets genügend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, um die geplanten Ausgaben leisten zu können.

  • Wenn Mehrausgaben geplant sind, muss er zusätzliche Mittel akquirieren und bereitstellen oder an anderer Stelle Einsparungen vornehmen.
  • Bei Spenden ist der Spendenzweck strikt einzuhalten.
    („Der Spenderwille ist heilig.“)

Haushaltsreste

Stehen am Ende des Jahres noch unverbrauchte Mittel (Haushaltsreste) zur Verfügung, können diese ins nächste, maximal übernächste Haushaltsjahr übertragen werden. Reichen die Mittel nicht zur Deckung der Ausgaben, können im Vorgriff Mittel des nächsten, maximal übernächsten Haushaltsjahrs verausgabt werden. Solche Haushaltsvorgriffe belasten aber als Ausgabe das kommende Haushaltsjahr.

Kameralistik wird durch ein doppisches Rechnungswesen ersetzt

Das seit jeher geltende kamerale Haushaltsrecht wird in den kommenden Jahren sukzessive durch das Neue Kirchliche Rechnungswesen (NKR) ersetzt; in einigen Kirchenkreisen ist die NKR bereits flächendeckend eingeführt.

 

Das Kirchen(kreis)amt

In allen Finanzfragen steht Ihnen Ihr Kirchen(kreis)amt zur Verfügung.

  • Nutzen Sie die dort vorhandene Fachkompetenz!

Mehrausgaben geplant - Woher bekommen wir das Geld?

Sie möchten in Ihrer Kirchengemeinde ein Familienzentrum einrichten oder den Jugendraum neu gestalten. Geben Sie nicht auf, nur weil das Geld nicht vorhanden ist. Es gibt inzwischen in fast jedem Kirchenkreis Fundraiser, die den Kirchengemeinden mit ihren Ideen und ihrem Rat zur Seite stehen, wenn es darum geht, neue Finanzierungsformen für kirchliche Arbeit zu finden.

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