Erwerb

Der Grundstücksbedarf einer Kirchengemeinde für unmittelbar kirchliche Zwecke ist in erster Linie aus ihrem vorhandenen Grundvermögen zu decken.

Inanspruchnahme für diakonische und soziale Einrichtungen

Werden Grundstücke für Einrichtungen in Anspruch genommen, die kostendeckend geführt werden oder diakonischen oder sozialen Zwecken dienen (z.B. Friedhöfe, Altenwohnungen, Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser usw.), soll hierfür grundsätzlich eine angemessene Entschädigung vorgesehen werden.

Ersatzland

Ist die Wiederanlage von Verkaufserlösen in Ersatzland beabsichtigt, so soll dies nach Möglichkeit im Bereich der eigenen Kirchengemeinde liegen.

Wenn Ersatzland im Bereich einer anderen Kirchengemeinde erworben werden soll, ist der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde, in deren Gebiet das Grundstück gelegen ist, von dem beabsichtigten Ersatzlandkauf rechtzeitig zu benachrichtigen, damit er gegebenenfalls Bedenken geltend machen kann.

Bei Bedenken der örtlichen Kirchengemeinde soll von einem Erwerb Abstand genommen werden.

Vgl. Nummer 4. DBGrundB und KapV

 

Ansprechpartner im Landeskirchenamt

Dietmar Otte

Tel.: 0511 1241-329