Verfahren beim Erwerb und Verkauf

Erwerb oder Verkauf eines unbebauten Grundstücks

Vor dem Erwerb oder dem Verkauf eines unbebauten Grundstücks ist in der Regel eine Begutachtung und Bewertung durch den Grundstückssachverständigen des Landeskirchenamtes vorzunehmen.

Hierzu ist dem Landeskirchenamt darzulegen, warum die Grundstücke erworben oder veräußert werden sollen.

  • Sie sind mit ihren wesentlichen Eigenschaften zu beschreiben.
  • Die für die Beurteilung des Sachverhaltes erforderlichen Unterlagen sind beizufügen.
  • Beim Erwerb ist mitzuteilen, wie der Kaufpreis finanziert werden soll.
  • Bei einer Veräußerung ist anzugeben, an welche dauerhafte und wertbeständige Anlage oder anderweitige Verwendung des Erlöses gedacht ist.

Vgl. Nummer 4.7. DBGrundb und KapV vom 16. Mai 2012; Kirchl. Amtsbl. S.105

Erwerb und Verkauf eines bebauten Grundstücks

Vor dem Verkauf eines bebauten Grundstücks soll der örtlich zuständige Gutachterausschuss für Grundstückswerte mit der Ermittlung des Verkehrswertes beauftragt werden. Die Tätigkeit des Gutachterausschusses ist für Kirchengemeinden kostenfrei.

Die Verkehrswertermittlung kann auch durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige oder durch zertifizierte Immobilienbewerter/innen erfolgen.

 

Ansprechpartner im Landeskirchenamt