Meldewesen

Gemeindemitgliederverzeichnis

Bild: Simone Hainz / pixelio.de

Alle Kirchenmitglieder sind im Gemeindegliederverzeichnis erfasst. Es dient als Nachweis der Kirchengemeinden und der Landeskirche und ist rechtsgültige Grundlage für den innerkirchlichen Finanzausgleich. Die Zuweisungen an die Kirchengemeinden und die Kirchenkreise erfolgen auf dieser Basis. Für die Kirchengemeinden ist das Gemeindegliederverzeichnis ein wichtiges Instrument der Gemeindearbeit.

Kommunen übermitteln Änderungen an Kirchenämter

Nach dem Melderecht übermitteln die Kommunen alle Änderungen im kommunalen Melderegister, die Kirchenmitglieder betreffen, an die Kirchenämter. Diese führen im Auftrag der Kirchengemeinden das Gemeindegliederverzeichnis. Kirchenämter und Kirchengemeinden haben hierzu individuelle Regelungen getroffen.

Aufgabe der Kirchen(kreis)ämter

Aufgabe des Kirchen(kreis)amtes ist es, darauf zu achten, dass die Kommunen Änderungen zeitnah mitteilen. Veränderungen im Bestand ergeben sich laufend, insbesondere durch Wegzug oder Zuzug, Taufe, (Wieder-)Aufnahme oder  Kirchenaustritt sowie durch Eheschließung oder Sterbefall.

Probleme bei der Datenübermittlung

In der Praxis ist die Übermittlung der kommunalen Daten erschwert, weil sehr unterschiedliche Programme verwendet werden; allerdings haben sich diese Probleme inzwischen verringert. Die übermittelten Daten müssen mit Hilfe von Übernahmeprogrammen für die Datenverarbeitung unserer Landeskirche aufbereitet werden. Hiermit ist die COMRAMO KID GmbH in Hannover beauftragt.

MEWIS NT

Die Qualität der Gemeindegliederverzeichnisse verbessert sich laufend. Die Umstellung der Meldedatenverarbeitung auf das online betriebene Softwareprogramm MEWIS NT (Meldewesen Informationssystem neue Technologie) hat wesentlich dazu beigetragen.

 

Ansprechpartner im Landeskirchenamt

Oberkirchenrat Karsten Sander

Tel.: 0511 1241-268

Kirchliche Verwaltung