Versicherungen

Versicherungsfragen

Bild: Jens Schulze

Umsichtige Vorsorge schützt in den meisten Fällen vor ideellem und materiellem Schaden. Risiken ergeben sich in der Kirchengemeinde hauptsächlich:

  • aus dem Besitz und Eigentum von Gebäuden
  • bei der Organisation von Veranstaltungen
  • aus dem Einsatz von Kraftfahrzeugen
  • bei dem Betrieb von  Einrichtungen

Schadenverhütung hat oberste Priorität

Im Interesse der beteiligten Personen und des kirchlichen Vermögens hat  Schadensverhütung oberste Priorität. Erst in zweiter Linie geht es um den  Versicherungsschutz, der für wesentliche Risiken in Kirchengemeinden im Rahmen von Sammelversicherungsverträgen abgedeckt ist.

Die Aufgaben des Kirchenvorstands

Schadenverhütung und Versicherungsfragen sind Aufgaben des Kirchenvorstandes. Zu diesen Fragen kann er Mitarbeiter der Kirchengemeinde heranziehen und sollte – insbesondere bei Schadenmeldungen – die Hilfe des Kirchenamtes/Kirchenkreisamtes in Anspruch nehmen. Weitere Unterstützung leisten das Landeskirchenamt und die kirchlichen Versicherungspartner, insbesondere die VGH.

Vorbeugung, um Schadenfälle zu vermeiden

In der Regel sind Schadensfälle durch gezielte fachkundige Vorbeugung vermeidbar. Besondere Aufmerksamkeit erfordern in Kirchengemeinden folgende Schadensquellen:

  • Rutsch und Stolpergefahren auf Grundstücken und in Gebäuden. Sie sind soweit wie möglich zu beseitigen. Zudem müssen Warnhinweise angebracht werden.
  • Vorsicht mit Kerzen in der Kirche, vor allem in der Weihnachtszeit!
  • Gefahrenquellen: Lagernde Gebrauchtkleidersäcke, Dachrenovierungsarbeiten und Heizöltankanlagen
  • Sturmgefahr für kirchliche Gebäude und den Baumbestand. Regelmäßige Sicherheitskontrollen sind nötig.
  • Blitzschutzanlagen müssen den Bestimmungen entsprechen.
  • Elektrische Anlagen sind fachgerecht zu überprüfen, sachgemäß zu pflegen und zu reparieren. Der Überspannungsschutz ist auf Wirksamkeit zu überprüfen.
  • Für alle Grundstücke muss der Winterdienst (regelmäßiges Räumen und Streuen) sichergestellt sein.
  • Bei Frostgefahr müssen die Wasserleitungen – vor allem in leer stehenden  Gebäuden – geschützt werden.
 

Ansprechpartnerin im Landeskirchenamt

Renate Lüddecke

Tel.: 0511 1241-363

Referat 63

Sachgebietsleiterin Versicherungen und Reisekosten

Sammelversicherungen

Wesentliche Risiken sind durch Sammelversicherungsverträge zwischen der Landeskirche und den VGHVersicherungen zentral auch für die Kirchengemeinden und Kirchenkreise sowie für deren beruflich und ehrenamtlich tätige Mitarbeiter
abgedeckt.

Die landeskirchlichen Sammelversicherungsverträge und weitergehende Hinweise finden Sie im Intranet der Landeskirche.