Visitation

Visitation schon zu Luthers Zeiten

In der Regel alle sechs Jahre besucht der Superintendent oder die Superintendentin Ihre Gemeinde und eventuell auch Ihre Region. Schon Martin Luther lobte in höchsten Tönen dieses „Besucheamt“.

Gemeinsame Verantwortung von Besuchenden und Besuchten

Bild: Susanne Ruge

Für das Gelingen der Visitation tragen die Visitatorinnen und Visitatoren und die Gemeinde gemeinsam die Verantwortung.

Als Kirchenvorstand öffnen Sie die Türen ihrer Gemeinde und geben einen Einblick, wie in ihr das Evangelium von Jesus Christus verkündigt wird und Gestalt gewinnt.

Der Visitator oder die Visitatorin sorgen dafür, dass die Visitation mit einer Wertschätzung der Gemeinde und ihrer Mitarbeitenden geprägt ist.

Die Visitation - eine Chance zum Rückblick

Die Visitation bietet die Gelegenheit, im Alltagsgeschäft innezuhalten und mit dem Gemeindebericht ein Resümee ihrer bisherigen Arbeit zu ziehen:

  • Was ist seit der letzten Visitation in unserer Gemeinde passiert?
  • Was hat sich verändert, was haben wir bewahrt, was hat sich positiv entwickelt und was war in den vergangenen Jahren schwierig?
 

Gemeinden sind Teil eines Ganzen

„Die Gemeinden werden besucht, weil sie nicht allein in der Welt sind, sondern eingebunden in ein größeres kirchliches Ganzes, das sie mit trägt und dem gegenüber sie zu Zusammenarbeit und Rechenschaft verpflichtet sind.“

Mareile Lasogga/Udo Hahn (Hg.): Die Visitation, S. 16.