Besuchsdienst

Besuche ermöglichen Begegnung

Besuche ermöglichen Begegnung. Man lernt die Gemeindeglieder kennen und für die Besuchten verwandelt sich die abstrakte Mitgliedschaft in eine persönliche Beziehung. Besonders wichtig ist dies für Gemeindeglieder, die nicht mehr mobil sind.

Anlässe für einen Besuch sind zahlreich. Zu den häufigsten zählen

  • Geburtstage,
  • Feste und geistliche Amtshandlungen,
  • Alter und Krankheit oder Wohnortwechsel.

Auch Kirchendistanzierte begrüßen den persönlichen Kontakt

Bild: Detlef Junker

Neben dem seelsorglichen Aspekt tritt im Besuchsdienst heute die Diakonie in den Vordergrund: Zum einen gewinnen aufgrund der Bevölkerungsentwicklung die Besuche bei kranken, pflegebedürftigen und einsamen Menschen an Gewicht. Zum anderen zeigen die letzten Mitgliederumfragen der EKD, dass Menschen den persönlichen Kontakt begrüßen, auch wenn sie keine enge Bindung zu ihrer Kirche haben. Kontaktaufnahme und -pflege in der Kirchengemeinde ist heute von herausgehobener Bedeutung.

Besuchsdienst - ein attraktives Ehrenamt

Für Menschen, die sich in der Gemeinde engagieren wollen, ist der Besuchsdienst eine attraktive Aufgabe. Das Profil dieser Tätigkeit entspricht in hohem Maß den Erwartungen, die Menschen an ein ehrenamtliches Engagement richten: Selbstbestimmung über den Umfang der Tätigkeit, Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung, Möglichkeit zur Mitgestaltung sowie  Eigenverantwortung bei der Tätigkeit.

Ehrenamtliche

Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste (HkD)

Das Fachgebiet Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste unterstützt Kirchengemeinden beim Aufbau einer nachhaltigen und qualifizierten Besuchsdienstarbeit.

Außerdem informiert es auf Anfrage bei Kirchenkreiskonferenzen und auf Kirchenkreistagen über Möglichkeiten der Besuchsdienstarbeit. Ein umfangreiches Fortbildungsangebot sowie Publikationen sichert die Qualität der Besuchsdienste.

Zur Besuchsdienstarbeit im HkD

Referentinnen und Referenten für die Besuchsdienstarbeit

Die Besuchsdienstarbeit der Landeskirche wird von einer Gruppe ehrenamtlicher Referentinnen und Referenten unterstützt. Sie haben sich fort- und weitergebildet und sind bereit und in der Lage, Fortbildungsangebote in der Besuchsdienstarbeit durchzuführen.

Wenn eine Kirchengemeinde oder ein Kirchenkreis eine eigene Fortbildungsveranstaltung plant und durchführen möchte, kann er sich an die Geschäftsstelle in Hannover wenden.

Über 10.000 Ehrenamtliche

Mit mehr als 1.000 Besuchsdiensten und ca. 10.000 Mitarbeitenden ist der Besuchsdienst einer der großen Arbeitsbereiche, für die sich in unserer Landeskirche Menschen ehrenamtlich engagieren.

 

Gruppensupervision für Besuchsdienstgruppenleitende

In manchen Sprengeln bieten wir für die Leiterinnen und Leiter von Besuchsdienstgruppen eine Gruppensupervision an. Sie ermöglicht es, komplizierte und belastende Erfahrungen bei Besuchen aufzunehmen, aufzuarbeiten und zum besseren Verständnis dessen, was man erlebt hat, beizutragen.

Die Gruppen treffen sich in der Regel 4 – 6 x im Jahr. Sie werden jährlich neu ausgeschrieben. Die Mitarbeit in solch einer Gruppe erfordert ein hohes Maß an Verbindlichkeit.

Mehr zur Gruppensupervision...

Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste

Das Fachgebiet Besuchsdienstarbeit im Haus kirchlicher Dienste unterstützt  Kirchengemeinden beim Aufbau einer nachhaltigen und qualifizierten Besuchsdienstarbeit. Außerdem informiert es auf Anfrage bei Kirchenkreiskonferenzen und auf Kirchenkreistagen über Möglichkeiten der Besuchsdienstarbeit. Ein umfangreiches Fortbildungsangebot sowie Publikationen sichert die Qualität der Besuchsdienste.

Zur Besuchsdienstarbeit im HkD