Glaubenskurse

Glaube als Ergebnis eigener Erfahrungen

In einer pluralistischen Gesellschaft präsentiert sich der Glaube als eine Option neben anderen. Traditionen bröckeln, Glaubenswissen schwindet. Immer weniger Menschen wachsen in den Glauben selbstverständlich hinein.

Glaube wird nicht mehr nur von Generation zu Generation weitergegeben, sondern ist immer öfter ein Ergebnis eigener spiritueller Erfahrungen. Wo Zugänge und Vertiefung im Glauben über persönliche Aneignung entstehen, ist religiöse Bildung gefragt.

EKD-Kampagne "Kurse zum Glauben"

Logo: "Kurse zum Glauben" der EKD

Die EKD-Kampagne „Kurse zum Glauben“ legt mit einem einheitlichen Werbekonzept den Akzent auf die Verbreitung unterschiedlicher Kurse. Sie heißen „SPUR8“, „Zwischen Himmel und Erde“ oder „Kaum zu glauben“ und bieten in vier bis zehn Einheiten praktische Einstiegs- oder Wiedereinstiegshilfen.

Dicht am Leben beschreiben sie, worum es beim Christsein geht. Sie wollen zur Auseinandersetzung anregen, Lust auf Gott machen und werden von Haupt- und Ehrenamtlichen durchgeführt.

Die bunte Kurspalette spiegelt inhaltliche und methodische Vielfalt, erreicht unterschiedliche Zielgruppen und spricht alte Bekannte ebenso an wie neue  Gesichter. Deshalb stehen Glaubenskurse hoch im Kurs, denn sie bieten Raum zur persönlichen Aneignung von Inhalten und zum Erproben von Formen des christlichen Glaubens.

"Nebenwirkungen" von Glaubenskursen

Glaubenskurse können Folgen haben.

  • Oftmals von einem Team getragen, fördern Sie die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen.
  • Sie zeigen, wie die Gemeinde im sozialen Raum vernetzt ist und fördern eine Kultur der Gastfreundschaft.
  • Bei wiederholter Durchführung haben sie sich als ein Motor für Gemeindeentwicklung erwiesen.
  • Sie stoßen die Arbeit mit kleinen Gruppen und Hauskreisen an und bieten Impulse für eine breitere Gottesdienstpalette (siehe Gottesdienstgestaltung).
  • Werden sie in regelmäßigem Rhythmus durchgeführt, gelingt es in der Regel, über die bekannten Gesichter hinaus auch andere Menschen anzusprechen.
  • Glaubenskurse bieten bei regionaler Kooperation die Möglichkeit, jenseits von Strukturfragen mit einem inhaltlichen Akzent nach Außen zu wirken. Auf diese Weise stoßen sie langfristig einen Perspektivenwechsel an: Das Evangelium will mit allen Menschen geteilt werden – nicht nur mit bislang Engagierten.
 

Glaubenskurse gefördert

Die Landeskirche fördert die Durchführung von Glaubenskursen durch Fortbildung, finanzielle Unterstützung sowie persönliche Beratung und Begleitung.

Arbeitsfeld Glaubes- und Bibelkurse im Haus kirchlicher Dienste