Abendmahl

Worum geht es im Abendmahl?

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Gottes Ja über unserem Leben.
Diese Zusage, die wir in der Taufe geschenkt bekommen haben, erfahren wir im Abendmahl immer wieder aufs Neue.

Das Abendmahl ist ein Gemeinschaftsmahl.
Jesus Christus lädt uns ein an seinen Tisch und schenkt uns Gemeinschaft mit Gott und untereinander.

Das Abendmahl ist ein Versöhnungsmahl,
bei dem wir mit Gott, mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen ins Reine kommen können.

Wie wird das Abendmahl gefeiert?

Schon die ersten Christen feierten Abendmahl. In der Apostelgeschichte heißt es: "Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet." (Apostelgeschichte 2, 42) Nach Verkündigung und Gebet bildet daher auch heute das Abendmahl einen zweiten Höhepunkt im Gottesdienst.

Die Einsetzungsworte stehen im Zentrum

Der Kern der Abendmahlsfeier sind die Einsetzungsworte mit der Zusage Jesu: "Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird" bzw. "Das ist mein Blut, das für euch vergossen wird". Um diese zentralen Worte herum haben sich im Laufe der Geschichte weitere Gebete und Gesänge gruppiert.

Bei der Austeilung des Abendmahls steht die Gemeinde im Halbkreis oder auch im Kreis um den Altar herum. Es ist auch möglich, zwei Stationen mit Brot und Wein vor dem Altar zu bilden, an denen die Gläubigen nacheinander Brot und Wein erhalten. Diese Form nennt man Wandelkommunion.

Mehr zum Ablauf des Abendmahls

 

Abendmahl und Kirchenvorstand

  • Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sind in der Regel an der Austeilung des Abendmahls beteiligt.
  • Der Kirchenvorstand entscheidet, wie häufig im Monat im Gottesdienst das Abendmahl gefeiert wird und ob es z. B. mit Traubensaft oder Wein gefeiert wird.
  • Gemeinsam mit dem Pfarramt sucht er nach geeigneten Formen, wie das Abendmahl so gestaltet werden kann, dass möglichst viele Gemeindeglieder sich eingeladen fühlen, z. B. auch Kinder.