Gottesdienst

Der Gottesdienst ist so alt wie das Christentum

Foto: Jens Schulze

"Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet."

"Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk."
(Apostelgeschichte 2,42.46-47a)

Feiern wie die ersten Christen

Schon die ersten Christen feierten Gottesdienst. In der Apostelgeschichte wird davon berichtet. Die Lehre der Apostel, Gemeinschaft, das Brotbrechen und das Gebet - die Elemente bestimmen noch heute den sonntäglichen Gottesdienst.

Gottesdienst und Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand bestimmt im Einvernehmen mit dem Pfarramt über die Zeiten und Ordnungen der Gottesdienste. Für die Gottesdienste selbst und die Amtshandlungen ist das Pfarramt zuständig.

In der Kirchengemeindeordnung heißt es dazu:

  • „Im Einvernehmen mit dem Pfarramt und im Rahmen des geltenden Rechts beschließt der Kirchenvorstand über die Zeiten der regelmäßigen Gottesdienste, über die Einführung, Verlegung und Abschaffung von Gottesdiensten sowie über Gottesdienstordnungen.“
    (§ 52 Abs. 4 KGO).

Aufgaben im Gottesdienst

In vielen Gemeinden sind die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher am Gottesdienst beteiligt. Sie übernehmen die Lesungen und sammeln das Geld ein. Oder sie laden die Gemeinde im Rahmen der Abkündigungen zu den Veranstaltungen der kommenden Woche ein.