Diakoninnen und Diakone

Arbeitsfelder von Diakoninnen und Diakonen

Bild: HkD. Studierende der Religionspädagogik und Diakone auf der Herbstsynode 2012

Diakone und Diakoninnen arbeiten in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen mit Kindern, Jugendlichen und Konfirmanden. Sie sind aber auch für Senioren und Seniorinnen, Familien und Alleinerziehende tätig.

Diakoninnen und Diakone initiieren und begleiten Eltern-Kind-Gruppen, kümmern sich um Erwerbslose, wirken mit im Gottesdienst, in der Krankenhausseelsorge und im Hospizdienst oder sie übernehmen die Leitung besonderer Projekte sowie Religionsunterricht an Schulen.

Mehr über die Arbeitsfelder von Diakoninnen und Diakonen

Kooperationen von Kirchengemeinden

Im Zuge der Kooperation mehrerer Kirchengemeinden werden Diakone und Diakoninnen zunehmend als Koordinatoren und Koordinatorinnen unterschiedlicher Arbeitsfelder eingesetzt.

Ausbildung und Einstellungsvoraussetzung

Einstellungsvoraussetzung für Diakone und Diakoninnen ist

  • ein (Fach)Hochschulstudium in Religionspädagogik in Verbindung mit dem Studium des Sozialwesens (doppelte Qualifikation) einschließlich der entsprechenden Berufspraktika,
  • oder das Studium an einem theologisch-pädagogischen Fachbereich einer evangelischen (Fach)Hochschule mit anschließendem Berufspraktikum
  • oder eine mindestens dreijährige Ausbildung an einer anderen anerkannten Ausbildungsstätte (mit anschließender Aufbauausbildung).

Zu Beginn der Berufstätigkeit werden Diakone und Diakoninnen für Ihren Dienst eingesegnet. 

Für Diakone und Diakoninnen, die außerhalb unserer Landeskirche ausgebildet wurden, muss geprüft werden, ob diese Ausbildung anerkannt ist. (Siehe dazu die Diakonenverordnung (DiakVO)). 

Rückfragen dazu bitte bei der Beauftragten für Diakone und Diakoninnen und im Landeskirchenamt.

Rechtsverordnung über Ausbildung und Dienst der Diakonin und des Diakons (DiakVO) Rechtssammlung 442-7