Pastorinnen und Pastoren

Ausbildung

Bild: Haun

Wer Pastor oder Pastorin wird, hat eine lange Ausbildung hinter sich: das Studium der Evangelischen Theologie und den kirchlichen Vorbereitungsdienst, das Vikariat. Hier werden erste Erfahrungen in der Gemeinde gemacht. Im Gespräch mit den Kollegen sowie im Predigerseminar werden sie ausgewertet und reflektiert.

Beide Ausbildungsabschnitte werden mit einer Theologischen Prüfung abgeschlossen.

Ordination

Erst mit der Anstellung in einer Kirchengemeinde oder für eine übergemeindliche Aufgabe wird ein Theologe zum Pastor, eine Theologin zur Pastorin. Der Dienst im Pfarramt ist mit besonderen Rechten und Pflichten verbunden. Sichtbar wird das durch die Ordination. Mit ihr wird der Auftrag und das Recht zur öffentlichen Wortverkündigung und zur Sakramentsverwaltung übertragen.

Priestertum aller Getauften

Weil ihnen durch Ausbildung und Ordination eine besondere Verantwortung übertragen wurde, unterscheidet sich der Dienst der Pastoren und Pastorinnen von dem der übrigen Mitarbeitenden in der Gemeinde. Sie haben die Pflicht, der Gemeinde zu dienen und die Vielfalt des Priestertums aller Getauften zu Gehör zu bringen.

"Alle Christen sind Priester, aber nicht alle sind Pfarrer", so hat es Luther auf den Punkt gebracht. Das ordinierte Amt nimmt den Auftrag der Kirche in einer besonderen Verbindlichkeit wahr. Es ist ein Dienst an der Gemeinde, die das Amt der Verkündigung gemeinschaftllich trägt.

 

Ansprechpartner im Landeskirchenamt

zur Abteilung 3 des Landeskirchenamtes