Dienstanweisung

Übertragung von Aufgaben an den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin

Mit einer Dienstanweisung überträgt der Arbeitgeber Aufgaben an den Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin. Diese Anweisung kann in mündlicher und schriftlicher Form erfolgen.

Musterdienstanweisungen

Bild: Jens Schulze

Für die Berufsgruppen der Diakone und Diakoninnen, Pfarramtssekretäre und Pfarramtssekretärinnen sowie Küster und Küsterinnen erteilt der Kirchenvorstand als Anstellungsträger in schriftlicher Form Dienstanweisungen. Hierfür finden Sie in der Rechtssammlung der Landeskirche Musterdienstanweisungen.

Arbeitszeiten berücksichtigen

Dienstanweisungen müssen berücksichtigen, dass die übertragenen Aufgaben in der vertraglich festgesetzten Arbeitszeit des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin erledigt werden können.

Schriftliche Dienstanweisung bringt Klarheit und Verlässlichkeit

Die schriftliche Form der Dienstanweisung trägt zu Klarheit und Verlässlichkeit bei. Wenn die Dienstanweisung erlassen ist, können dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin nur dann zusätzliche Aufgaben übertragen werden, wenn andere Aufgaben wegfallen.

Wenn Aufgaben sich ändern, Dienstanweisungen überarbeiten

Eine schriftliche Dienstanweisung sollte überarbeitet werden, wenn sich Aufgaben grundlegend ändern (beispielsweise im Zuge der Regionalisierung). Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin hat das Recht und die Pflicht dem Anstellungsträger einmal jährlich Bericht zu erstatten. Dabei kann die Dienstanweisung als Grundlage dienen.

 

Ansprechpartnerin im Haus kirchlicher Dienste (HkD)

Kerstin Dede

Tel.: 0511 1241-555

Beauftragte für Diakone und Diakoninnen
Diakonin
Diplom-Religionspädagogin