Gute Erfahrungen in Osnabrück

Nachricht 01. Dezember 2020
Bild: pixabay.de

„Die erste digitale Kirchenkreissynode per Zoom-Konferenz im Kirchenkreis Osnabrück hat sehr gut funktioniert“, erzählt die Vorsitzende, Dr. Gisela Löhberg, „es gab nur einmal ganz kurz ein Problem mit einem Mikrofon.“ Kurz vor der Sitzung der Kirchenkreissynode wurde ein Termin vereinbart, bei dem die Mitglieder die Technik testen konnten. Er wurde nur von wenigen genutzt, die Erfahrungen im Umgang mit Zoom waren also offensichtlich bereits gut. „Dass kurze Einführungen zu Zoom stattfanden, haben wir der Initiative von Susanne Briese zu verdanken, das war sehr hilfreich“, schätzt Löhberg ein.

Rechtzeitig vor Beginn der Synode wurden zur Sicherheit trotzdem ausführliche technische Hinweise verschickt. Der Synodalvorstand traf sich unter Beachtung der Corona-Regeln im großen Sitzungsraum des Kirchenamtes; eine 360-Grad-Webcam und eine großen Leinwand unterstützte die Sitzungsleitung durch Dr. Löhberg. Ein „Host“ war für Wortmeldungen und Abstimmungen, zuständig, außerdem sorgte jemand für die Kontrolle der Anwesenheitsliste und betreute den Chat. Für die technische Unterstützung im Blick auf die Hardware kümmerte sich ein Mitarbeiter aus der EDV-Abteilung des Kirchenamtes.

Es wurde auch für die Berichterstattung auf der Homepage des Kirchenkreises gesorgt, um die Öffentlichkeit herzustellen. „Diese Arbeitsteilung hat sich bewährt“, urteilt Löhberg im Rückblick.

Einen Tipp gibt sie für Abstimmungen: „Für Abstimmungen (Reihenfolge: nein - Enthaltung - ja) nutzten wir die blaue Hand (erscheint bei einigen Nutzern auch als „Wortmeldung", „Hand heben", „den Zuschauern gestatten, ..."). Das hatte den Vorteil, dass dieselbe Funktion für Wortmeldungen und Abstimmungen genutzt wurde, war also einfacher für alle, die wenig routiniert mit Zoom waren.“

Löhberg hat die virtuelle Sitzung selbst mit einer PowerPointPräsentation vorbereitet. Dadurch konnte sie TOPs, Beschlussvorschläge, etc. per „Bildschirm teilen" einblenden, ohne auf viele verschiedene Dokumente zugreifen zu müssen. „Es gab ganz viel Lob am Ende der Sitzung, das tat gut“, freut sich Löhberg.

Auch der Vorsitzende Wolf Dietmar Kohlstedt blickt zufrieden auf eine gelungene und lebhafte Synode in seinem Kirchenkreis zurück: „Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden und sehr erleichtert, dass es so gut geklappt hat.“