Grafik: Gerke/Ruge/HkD

Baufinanzierung

Unterstützung vom Kirchenamt

Der Kirchenvorstand nimmt, wenn Baumaßnahmen an kirchlichen Gebäuden erforderlich werden, die Funktion des Bauherrn wahr. Zu diesen Aufgaben gehört, die Finanzierung einer Baumaßnahme sicherzustellen.

Grundzuweisung für die Bauunterhaltung

Grafik: Gerke/Ruge/HkD

Kirchengemeinden erhalten für die laufende Bauunterhaltung eine jährliche pauschalierte Grundzuweisung. Sie ist Teil der Gesamtzuweisung des Kirchenkreises (siehe auch Finanzen).

Zusätzlich gewähren die Kirchenkreise auf Antrag und auf der Basis der für ihren Bereich geltenden Finanzsatzung Zuschüsse für Maßnahmen, die der Gebäudebedarfsplanung entsprechen.

Größere substanzerhaltende Baumaßnahmen

Für größere Maßnahmen an Kirchen und Kapellen (Kosten von mehr als 50.000,-- Euro) können die Kirchenkreisvorstände bei der Landeskirche Mittel beantragen, die im Rahmen eines besonderen Auswahlverfahrens nach Dringlichkeit verteilt werden.

Darüber hinaus kann der Kirchenvorstand Drittmittel bei Kommunen, beim Land Niedersachsen, bei der EU oder bei örtlichen Vereinen oder Stiftungen einwerben.

Dies bietet sich vor allen Dingen dann an, wenn besondere denkmalpflegerische oder restauratorische Arbeiten durchgeführt werden oder besondere Anschaffungen zu finanzieren sind.

Text: Oberkirchenrätin Heidrun Böttger, Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Referat 85 Bau(rechts)angelegenheiten

Kirchen(kreis)ämter

Für die Abwicklung von Baumaßnahmen und die Sicherstellung der Finanzierung sollten Kirchenvorstände die Verwaltungshilfe des für sie zuständigen Kirchen(kreis)amtes in Anspruch nehmen.