Grafik: Gerke/Ruge/HkD

Vermietung

Grafik: Gerke/Ruge/HkD

Der Kirchenvorstand kann an Einzelpersonen, Gruppen und Vereine Gemeinderäume vermieten. Ein Mustermietvertrag und die Rahmenbedingungen zur Vermietung sollten vom Kirchenvorstand per Beschluss festgelegt werden.

Der Mietvertrag regelt die Nutzungsart, die Nutzungszeit, Versicherungsfragen, das Raumangebot, die Endreinigungsmodalitäten sowie die anfallenden Mietpauschalen und eventuell anfallenden Kosten für den Küster bzw. für die Reinigungskraft.

Text: Diakon Henning Schlüse, Referent für Gemeindeleitung im Haus kirchlicher Dienste

Vermietung des Kirchenraumes

Zunehmend leben in Niedersachsen Christinnen und Christen aus anderen Ländern. Zuweilen haben Gemeinden, die Gottesdienste in ihrer Sprache und Kultur feiern möchten, Interesse, hierfür landeskirchliche Räume zu nutzen.

Als Kirchenvorstand sollten Sie zunächst das Gespräch mit den Vertretern der Gemeinde suchen und sich über deren Anliegen und die Gemeinde informieren. Das Haus kirchlicher Dienste hält Informationsmaterial über Christen in aller Welt bereit.

Chancen für die Ökumene

Eine solche Raumnutzung bietet Chancen der ökumenischen Begegnung und Zusammenarbeit. Planen Sie möglichst bald eine gemeinsame Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen und laden Sie die Gastgemeinde ein, sich im Gemeindebrief vorzustellen. Das Spektrum gemeinsamer Aktivitäten ist breit und reicht von gegenseitigen Gottesdienstbesuchen über die Zusammenarbeit bei Gemeindeveranstaltungen bis zur Feier gemeinsamer Gottesdienste.

Mietvertrag

Ein Mietvertrag regelt die Nutzungszeiten, das Raumangebot, Versicherung, Schlüsselübergabe etc. In der Regel finanzieren sich die anfragenden Gemeinden aus Spenden und können oft nicht die ortsüblichen Mieten zahlen. Suchen Sie Wege, den Gemeinden entgegenzukommen

Text: Lars-Torsten Nolte, Referent für Referent für Kirche in Europa und Migration und Integration im Haus kirchlicher Dienste