Inklusion verwirklichen in Kirchengemeinden

Inklusion fragt danach, was geschehen muss, damit Menschen in ihrer Verschiedenheit gleichberechtigt miteinander leben können.

Inklusive Prozesse haben zum Ziel:

Grafik: Gerke/Ruge/HkD
  • Vielfalt wahrzunehmen und wertzuschätzen,
  • Barrieren für Teilhabe aufzudecken und abzubauen,
  • Ressourcen zur Unterstützung von Lernen und Teilhabe aufzuspüren und zu nutzen,
  • Beteiligung aller Gruppen einer Gemeinde im und am Entwicklungsprozess der Gemeinde zu verwirklichen.

Was kann Inklusion konkret für Ihre Gemeinde bedeuten?

Hier einige Beispiele:

  • Sie wollen mehr Menschen in Ihrer Gemeinde konsequent einbeziehen und in ihrer Unterschiedlichkeit und mit Ihren Ideen und Fähigkeiten beteiligen.
  • Sie möchten sich als Gemeinde auf einen nachhaltigen Kooperationsprozess mit einer Einrichtung im Sozialraum/in ihrer Nachbarschaft einlassen, z. B. mit einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung, mit einer Kindertageseinrichtung, mit einer Initiative für Geflüchtete, einer Schule oder mit dem kommunalen Netzwerk für Inklusion.
  • Sie möchten in einem Prozess mit Ihren Gemeindegliedern Ihre Gebäude barrierefreier und damit zugänglicher für Menschen mit vielfältigen Bedürfnissen gestalten.
  • Ihr Ziel ist, den Willkommenscharakter der Veranstaltungen und Angebote Ihrer Gemeinde zu  verstärken (z. B. des Gottesdienstes).
  • Sie möchten für Inklusion in Ihrer Kirchengemeinde sensibilisieren, z. B. durch eine Predigt- bzw. Veranstaltungsreihe.

Text: Pastor Sven Quittkat, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Diakonische Theologie im Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Unterstützung für Kirchengemeinde

  • Die DVD „Gemeinde inklusiv“ vermittelt lebendige Einblicke in Kirchengemeinden, die sich auf den Weg Richtung Inklusion gemacht haben (zu beziehen bei: geschäftsstelle@diakonie-nds.de)
  • „Aktion Mensch“ fördert (Um) Baumaßnahmen für Barrierefreiheit bezogen auf Gemeindehäuser: www.aktion-mensch.de/foerderung