Rechtsextremismus

Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ (IKDR)

Grafik: Gerke/Ruge/HkD

„Unser Kreuz hat keine Haken“ – so lautet der Wahlspruch der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (IKDR).

Gegen die Verbreitung rechtsextremistischer (und rechtspopulistischer) Ideologien haben sich in der Landeskirche verschiedene Initiativen gebildet und unter dem Dach der IKDR zusammengeschlossen.

Wir sind der Meinung, dass wir als Kirche klar Stellung beziehen müssen, wenn es zu menschenverachtenden, ausgrenzenden, rassistischen, juden- oder islamfeindlichen Äußerungen kommt. So kommen wir dem Öffentlichkeitsauftrag unserer Kirche nach. Es ist nötig, klares Profil zu zeigen: Rechtsextremismus und christlicher Glaube sind unvereinbar!

Auch innerhalb der Kirche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Vielleicht sagen Sie jetzt: „Das ist nicht unser Problem!“ Das mag auf den ersten Blick stimmen, doch auch innerhalb der Kirche gibt es einen Resonanzboden für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Darauf machen Langzeitstudien der Universitäten Leipzig und Bielefeld aufmerksam und die aktuellen politischen Entwicklungen sind ein Beleg dafür, dass extremistisches Gedankengut immer stärker in der „Mitte der Gesellschaft“ verankert wird.

Unterstützung durch IKDR

Die „Initiative Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ stellt Informationen, Kontaktadressen und Arbeitshilfen zur Verfügung, um Gemeinden vor Ort zu unterstützen.

Sie will einen Beitrag dazu leisten, dass demokratische Teilhabe und Strukturen gestärkt werden. Ihre Gemeinde kann die Arbeit der IKDR durch eine Mitgliedschaft unterstützen.