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Bild: Ulrich Ahrensmeier

Umweltschutz

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Foto: Ulrich Ahrensmeier

Das Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz im Haus kirchlicher Dienste steht beratend für alle Anfragen im Bereich Ökologie und Bewahrung der Schöpfung zur Verfügung.

  • Nachhaltigkeit,
  • Ressourceneinsparung,
  • Kostensenkung und
  • systematisches, erfolgreiches Arbeiten von  Ehrenamtlichen, das sind unsere Ziele.

Im Jahr 2007 hatte sich die Landessynode ein Klimaschutzziel gesetzt: Es sollten 25% der CO2-Emissionen innerhalb von 10 Jahren eingespart  werden. Alle Kirchengemeinden wurden aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten.

2015 hat die Landeskirche umfangreiche Klimaschutzziele formuliert und Umweltleitlinien verabschiedet.

Integriertes Klimaschutzkonzept der Landeskirche

Das integrierte Klimaschutzkonzept der Landeskirche zeigt, wie groß die von uns verursachten Treibhausgasemissionen sind und es empfiehlt 51 Maßnahmen, die zu deutlich mehr Klimaschutz führen würden.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird von den Klimaschutzmanager*innen im Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz begleitet.

Biodiversität auf kirchlichen Friedhöfen

Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten leben auf kirchlichem Gelände. Das Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz hat sich zur Aufgabe gemacht, Ehrenamtliche beim Schutz der Lebewesen, denen immer mehr Raum genommen wird, zu unterstützen.

Kirchengemeinden, die für die Artenvielfalt auf kirchlichen Friedhöfen mehr tun wollen, bieten die Referent*innen Seminare zur Friedhofsentwicklungsplanung, zum Aufbau von Umweltmanagementsystemen, Schulungen zur visuellen Baumkontrolle und Fortbildungen für Friedhofsgärtner*innen an.

Weitere Informationen und Kontakt im Haus kirchlicher Dienste

Umweltschutzmanagement "Grüner Hahn"

Das kirchliche Umweltmanagementsystem ‚Der Grüne Hahn‘ lenkt in einer
Kirchengemeinde den Blick auf ökologische Wirkungen unseres Verhaltens.

Verbesserung unserer Umweltauswirkungen und Kostensenkungen mit Hilfe einer systematischen Vorgehensweise, die Erfolg verspricht und Spaß macht, das ist der Grüne Hahn.

Umweltteams (drei bis zehn Mitglieder) kümmern sich darum, ein Umweltprogramm zu entwickeln, Prioritäten zu setzen und dem Kirchenvorstand hierfür konkrete Ziele und Maßnahmen vorzuschlagen.

Ein solches Engagement ist nicht davon abhängig, dass nennenswerte Investitionsmittel zur Verfügung stehen. Mülltrennung, die Regelung der Heizung und vieles andere ist weniger eine Frage des Geldes als die des Know-how.

Notwendig ist eine klare Beauftragung, Aufgabenverteilung und Anerkennung der ehrenamtlichen Mitarbeit. Umweltmanagement oder  Energiemanagement ist die Voraussetzung, um Sondermittel der Landeskirche für Energieeinsparinvestitionen beim Kirchenkreis beantragen zu dürfen.

Weitere Informationen und Kontakt im Haus kirchlicher Dienste

Energiemanagement

Betriebskosten senken und gleichzeitig das Klima schützen, funktioniert mit kirchlichem Energiemanagement. Die systematische Methode verankert die Verantwortung für die Bewahrung von Gottes Schöpfung in kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufen.

Energiemanagement ist die Voraussetzung, um Sondermittel der Landeskirche für Energieeinsparinvestitionen beim Kirchenkreis beantragen zu dürfen.

Weitere Informationen und Kontakt im Haus kirchlicher Dienste

Klimafreundliche Mobilität

Mit der Bahn, dem Auto, per Fahrrad oder zu Fuß: Für das Erfüllen ihrer Aufgaben wird von Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verwaltungen unweigerlich ein hohes Maß an Mobilität verlangt.

Um die verkehrsbedingten Emissionen möglichst gering zu halten, begleitet und berät das Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz Ehrenamtliche zu diesen Themen und die Landeskirche Hannovers leistet auch finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung gezielter Maßnahmen.

Weitere Informationen und Kontakt im Haus kirchlicher Dienste

Nachhaltige Beschaffung

Papier, Lebensmittel, Blumen, Handwerker ... Jährlich kauft Kirche Waren und Dienstleistungen für bis zu 80 Mrd. Euro. Das zeigt die enorme Marktkraft von Kirche, die durch bewusste Kaufentscheidungen Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen vorantreiben kann.

Das Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz begleitet und unterstützt Ehrenamtliche, zentrale Nachhaltigkeitsstandards zu erarbeiten und nachhaltig einzukaufen. Außerdem gibt es Fördermittel für besonders engagierte Gemeinden.

Weitere Informationen und Kontakt im Haus kirchlicher Dienste

Klimaschutz in Kitas

In der Kita treffen sich täglich jene Menschen, die zukünftig mit den Auswirkungen des Klimawandels leben müssen – die Kinder. Auch werden sie Herausforderungen zu meistern haben, deren Ausmaß wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen können.

Die Klimaschutzmanager*innen im Haus kirchlicher Dienste unterstützen mit pädagogischem und technischem Fachwissen Kindertagesstätten dabei, Energie in der Kita einzusparen, klimafreundlich einzukaufen, nichtmotorisierte Mobilität zu fördern und damit den CO2- Ausstoß der Kitas zu verringern.

Sie beraten die Träger der Kitas bei der Nutzung umfangreicher Fördermittel für Energieeinsparinvestitionen.

Text: Reinhard Benhöfer, Leiter des Arbeitfelds Kirche und Umweltschutz im Haus kirchlicher Dienste