Weltanschauungsfragen und Östliche Religionen

Vielfalt der Religionen und Weltanschauungen

Die Welt ist vielfältig und unübersichtlich geworden. Das gilt auch für den Bereich der Religionen und Weltanschauungen. Wir leben zusammen mit Muslimen und Juden, mit Buddhisten und Hindus, mit Zeugen Jehovas, Scientologen und Atheisten.

Begegnung mit anderen Weltreligionen

Grafik: Gerke/Ruge/HkD

Die Möglichkeit, unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Traditionen und Strömungen zeit- und ortsnah zu begegnen, ist Anregung und Herausforderung zugleich.

Die Begegnung mit anderen Weltreligionen lädt uns ein zum Kennenlernen, zum persönlichen Gespräch und zum interreligiösen Dialog. Für das Arbeitsfeld östliche Religionen und Weltanschauungsfragen stehen dabei Buddhismus und Hinduismus im Vordergrund.

Menschen auf der Suche nach Halt und Sinn

Nach wie vor sind Menschen auf der Suche nach Halt und Sinn in ihrem Leben. Sie finden ihn zunehmend auch außerhalb der Kirche.

Seriöse Kirchen und religiöse Gemeinschaften sehen sich zunehmend einer Konkurrenz von „heiligen“ Seelenführern, falschen Therapeuten, selbst ernannten Avataren oder überzogenen weltanschaulich-ideologischen Versprechen ausgesetzt.

Manche Angebote sind uns fremd, andere verunsichern uns, einige können Schaden anrichten und manche regen an, über den eigenen Glauben neu nachzudenken und das eigene Glaubensprofil zu schärfen.

Religion kann unterdrücken und befreien

Religion kann unterdrücken und befreien, zerstören und heilen. Die christlichen Kirchen sind in dieser Situation neben dem Dialog auch zur kritischen Auseinandersetzung herausgefordert: sei es im Bereich der „Sekten“, im weiten Umfeld des esoterischen Psychomarktes oder durch die sogenannten „neuen religiösen Bewegungen“. Fundamentalistische Tendenzen im Christentum verlangen von uns eine Stellungnahme.

Das Angebot des Arbeitsfeldes für Kirchengemeinden

Kirchengemeinden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers haben die Möglichkeit, die Angebote des Arbeitsfeldes in vielfältiger Weise zu nutzen.

  • Denkbar ist beispielsweise die Begleitung des Dialogs einer Kirchengemeinde mit anderen Religionsgemeinschaften.
  • Pfarrämter und Kirchenvorstände, die bei der Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit weltanschaulichen Fragen konfrontiert sind, können sich beraten lassen.
  • Bei Unsicherheiten in Bezug auf Angebote für die Gemeindearbeit oder
  • bei der Vergabe von Räumen bietet das Arbeitsfeld Information und Unterstützung.